{"id":513,"date":"2026-06-25T21:20:44","date_gmt":"2026-06-25T19:20:44","guid":{"rendered":"https:\/\/berlinzusammen.de\/?page_id=513"},"modified":"2026-09-01T17:57:03","modified_gmt":"2026-09-01T15:57:03","slug":"forderungen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/berlinzusammen.de\/en\/forderungen\/","title":{"rendered":"Claims"},"content":{"rendered":"\n<main class=\"wp-block-group has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n\n\n<style>\n\/* Vollbreite absichern: Sektionen bis zum Fensterrand *\/\n.bz-section.alignfull {\n  width: 100vw;\n  max-width: 100vw;\n  margin-left: calc(50% - 50vw);\n  margin-right: calc(50% - 50vw);\n}\n<\/style>\n\n\n\n<!-- TEIL 2: WIE WIR ZU DEN FORDERUNGEN GEKOMMEN SIND -->\n\n<div class=\"wp-block-group alignfull bz-section has-accent-1-background-color has-background has-global-padding is-content-justification-left is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-5816dedb wp-block-group-is-layout-constrained\" style=\"padding-top:var(--wp--preset--spacing--80);padding-right:var(--wp--preset--spacing--60);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--80);padding-left:var(--wp--preset--spacing--60)\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-0ec65f1c wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:250px\">\n<div class=\"blob-bubble bg-purple\">\n  <span class=\"blob-bubble__text bg-purple\">Unsere Forderungen<\/span>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-container-core-column-is-layout-1cb372bd wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h2 class=\"wp-block-heading has-2-xl-font-size\">Wie wir zu unseren Forderungen gekommen sind.<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Leben in Berlin wird h\u00e4rter \u2013 die Mieten steigen, der Nahverkehr wird teurer, das Schulsystem trennt Kinder fr\u00fch nach Herkunft. Gleichzeitig engagieren sich \u00fcberall Menschen f\u00fcr eine andere Stadt. Diese K\u00e4mpfe m\u00fcssen zusammenkommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere Forderungen sind nicht am Schreibtisch entstanden. Sie kommen aus der laufenden Berliner Bewegungsarbeit \u2013 aus Initiativen, die seit Jahren f\u00fcr bezahlbares Wohnen, f\u00fcr das Recht auf Anmeldung, f\u00fcr bessere Schulen und gerechtere Mobilit\u00e4t k\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Anliegen haben wir geb\u00fcndelt und mit einer repr\u00e4sentativen Befragung abgeglichen: Was brennt den Berliner*innen wirklich unter den N\u00e4geln? Daraus haben wir f\u00fcnf Forderungen ausformuliert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir wollten bewusst keinen langen Forderungskatalog. F\u00fcnf Forderungen, nicht f\u00fcnfzig. Jede einzelne erf\u00fcllt zwei Kriterien: Sie ist auf Berliner Landesebene umsetzbar, und sie hat gesellschaftliche Mehrheiten \u2013 auch jenseits der \u00fcblichen progressiven Milieus. Sie sind kein Rezept f\u00fcr alles. Aber wenn sie umgesetzt werden, wird das Leben f\u00fcr viele Menschen in Berlin einfacher, gerechter und besser.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<!-- TEIL 3: DIE F\u00dcNF FORDERUNGEN (AKKORDEON) -->\n\n<div class=\"wp-block-group alignfull bz-section bz-section--white has-white-background-color has-background has-global-padding is-content-justification-left is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-5816dedb wp-block-group-is-layout-constrained\" style=\"padding-top:var(--wp--preset--spacing--80);padding-right:var(--wp--preset--spacing--60);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--80);padding-left:var(--wp--preset--spacing--60)\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-0ec65f1c wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:250px\">\n<div class=\"blob-bubble bg-purple\">\n  <span class=\"blob-bubble__text bg-purple\">5 Forderungen<\/span>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-container-core-column-is-layout-1cb372bd wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h2 class=\"wp-block-heading has-2-xl-font-size\">Das fordern wir.<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"bz-akkordeon\">\n\n  <details class=\"bz-akk\">\n    <summary class=\"bz-akk__head\">\n      <span class=\"bz-akk__num\">01<\/span>\n      <span class=\"bz-akk__titles\">\n        <span class=\"bz-akk__title\">Mietwucher bestrafen!<\/span>\n        <span class=\"bz-akk__sub\">Zweckentfremdung durch Leerstand, Ferienwohnungen und m\u00f6bliertes Wohnen konsequent bek\u00e4mpfen<\/span>\n      <\/span>\n      <span class=\"bz-akk__icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span>\n    <\/summary>\n    <div class=\"bz-akk__body\">\n      <p>Jeder Blick in ein Wohnungsportal zeigt uns: Die meisten Wohnungen, die uns Berliner*innen angeboten werden, sind unbezahlbar. Sie sind illegal, weil sie \u00fcber dem Mietspiegel liegen. Viele sind sogar so hoch, dass sie Wuchermieten und damit strafbar sind.<\/p>\n      <p>Zugleich finden wir auf Portalen f\u00fcr Ferienwohnungen viele der Wohnungen wieder, in denen wir eigentlich zur Miete wohnen k\u00f6nnten. Auch das ist verboten.<\/p>\n      <p>Obwohl dies vor aller Augen geschieht, geht Berlin kaum gegen diese Gesetzesbr\u00fcche vor. Diese Unt\u00e4tigkeit des Staates gegen\u00fcber kriminellen Vermieter*innen geht auf unser aller Kosten.<\/p>\n      <p class=\"bz-akk__demand\"><strong>Deshalb fordern wir:<\/strong> Priorit\u00e4t f\u00fcr die Durchsetzung von Gesetzen im Sinne der Mieter*innen. Der Senat muss die Bezirke unterst\u00fctzen, den massenhaften Gesetzesbruch zu beenden. Wir fordern einen Krisenstab gegen Vermieter*innen-Willk\u00fcr, der die Gesetzesbr\u00fcche konsequent verfolgt.<\/p>\n      <p class=\"bz-akk__links\"><a href=\"#faq-mietwucher\">\u2192 H\u00e4ufige Fragen<\/a> <a href=\"https:\/\/berlinzusammen.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/FAQ-Mietwucher.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u2192 H\u00e4ufige Fragen als PDF herunterladen<\/a><\/p>\n    <\/div>\n  <\/details>\n\n  <details class=\"bz-akk\">\n    <summary class=\"bz-akk__head\">\n      <span class=\"bz-akk__num\">02<\/span>\n      <span class=\"bz-akk__titles\">\n        <span class=\"bz-akk__title\">Wer in Berlin lebt, geh\u00f6rt zu Berlin!<\/span>\n        <span class=\"bz-akk__sub\">Alle m\u00fcssen sich anmelden, teilhaben und politisch beteiligen k\u00f6nnen<\/span>\n      <\/span>\n      <span class=\"bz-akk__icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span>\n    <\/summary>\n    <div class=\"bz-akk__body\">\n      <p>In Berlin zahlen Menschen inzwischen Geld daf\u00fcr, irgendwo auf dem Klingelschild stehen zu k\u00f6nnen. Das ist ein Skandal. Was wie ein b\u00fcrokratisches Problem klingt, bedeutet f\u00fcr viele Menschen Ausschluss, Abh\u00e4ngigkeit und existenzielle Unsicherheiten im Alltag f\u00fcr sie und ihre Familien. Ohne Anmeldung kann man kein Konto er\u00f6ffnen, keinen Job aufnehmen oder Leistungen wie Kindergeld, Wohngeld oder BAf\u00f6G beantragen.<\/p>\n      <p>Versch\u00e4rft wird das durch die Berliner Wohnungskrise. Ein \u00fcberhitzter Wohnungsmarkt entscheidet l\u00e4ngst nicht mehr nur dar\u00fcber, wer wo wohnen kann, sondern auch dar\u00fcber, wer Rechte praktisch wahrnehmen kann und wer nicht.<\/p>\n      <p>Besonders betroffen sind obdach- und wohnungslose Menschen, Menschen in prek\u00e4ren Wohnverh\u00e4ltnissen, mit geringem Einkommen, Studierende, Alleinerziehende, Gefl\u00fcchtete, Migrant:innen und Menschen ohne sicheren Aufenthaltsstatus.<\/p>\n      <p>Anmeldung ist mehr als ein Verwaltungsakt. Eine demokratische Stadt darf Zugeh\u00f6rigkeit und Teilhabe nicht an Mietvertrag, Pass oder Verm\u00f6gen kn\u00fcpfen. Wer in Berlin lebt, muss Rechte wahrnehmen, mitreden und am politischen Leben dieser Stadt teilhaben k\u00f6nnen \u2013 dazu geh\u00f6rt auch das kommunale Wahlrecht f\u00fcr alle. Gerade in Zeiten von Rechtsextremismus, sozialer H\u00e4rte und gesellschaftlicher Spaltung muss Berlin als progressive Stadt vorangehen und dem restriktiven Kurs des Bundes eine solidarische Praxis entgegensetzen.<\/p>\n      <p class=\"bz-akk__demand\"><strong>Deshalb fordern wir:<\/strong> Alle Menschen, die in Berlin leben, m\u00fcssen die M\u00f6glichkeit bekommen, sich regul\u00e4r in Berlin anzumelden. Daf\u00fcr braucht es eine Berliner Stadtkarte, die diese Zugeh\u00f6rigkeit praktisch anerkennt und im Alltag absichert.<\/p>\n      <p class=\"bz-akk__links\"><a href=\"#faq-anmeldung\">\u2192 H\u00e4ufige Fragen<\/a> <a href=\"https:\/\/berlinzusammen.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/FAQ-Anmeldung-fuer-alle.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u2192 H\u00e4ufige Fragen als PDF herunterladen<\/a><\/p>\n    <\/div>\n  <\/details>\n\n  <details class=\"bz-akk\">\n    <summary class=\"bz-akk__head\">\n      <span class=\"bz-akk__num\">03<\/span>\n      <span class=\"bz-akk__titles\">\n        <span class=\"bz-akk__title\">\u00d6PNV bezahlbar machen<\/span>\n        <span class=\"bz-akk__sub\">Konzerne zur Kasse bitten, 9-Euro-Ticket einf\u00fchren<\/span>\n      <\/span>\n      <span class=\"bz-akk__icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span>\n    <\/summary>\n    <div class=\"bz-akk__body\">\n      <p>Alle Menschen in Berlin m\u00fcssen die M\u00f6glichkeit haben, im Alltag von A nach B zu kommen. Das darf keine Frage des Geldbeutels sein. Denn Mobilit\u00e4t ist essenzielle Voraussetzung f\u00fcr Teilhabe und die Wahrnehmung von Grundrechten. Besonders in einer Gro\u00dfstadt wie Berlin ist das relevant f\u00fcr den Alltag von Hunderttausenden.<\/p>\n      <p>Das 9-Euro-Ticket hat gezeigt, dass bezahlbare Mobilit\u00e4t f\u00fcr alle m\u00f6glich ist. Gerade f\u00fcr Menschen mit wenig Geld hat es Mobilit\u00e4t sp\u00fcrbar erleichtert. Trotzdem wurde es wieder abgeschafft. Seitdem kennen die Ticket-Preise nur noch eine Richtung: nach oben.<\/p>\n      <p>Bisher bezahlen vor allem die Fahrg\u00e4ste die hohen Ticketpreise. Konzerne beteiligen sich nicht gerecht an der Finanzierung des Nahverkehrs. Dabei profitieren sie direkt davon: Kund*innen kommen in die Gesch\u00e4fte, Besch\u00e4ftigte erreichen ihren Arbeitsplatz. Deshalb m\u00fcssen sich auch Konzerne an der Finanzierung des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs beteiligen.<\/p>\n      <p class=\"bz-akk__demand\"><strong>Deshalb fordern wir:<\/strong> Ein gerechtes Finanzierungsmodell f\u00fcr den \u00d6PNV in Berlin, damit ein 9-Euro-Ticket eingef\u00fchrt werden kann. Auch Konzerne, die vom Nahverkehr profitieren, m\u00fcssen sich an seiner Finanzierung beteiligen. Langfristig bleibt das Ziel ein fahrscheinloser Nahverkehr. Berlin muss sich auch auf Bundesebene f\u00fcr die Wiedereinf\u00fchrung des 9-Euro-Tickets stark machen.<\/p>\n      <p class=\"bz-akk__links\"><a href=\"#faq-oepnv\">\u2192 H\u00e4ufige Fragen<\/a> <a href=\"https:\/\/berlinzusammen.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/FAQ-OePNV-billiger.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u2192 H\u00e4ufige Fragen als PDF herunterladen<\/a><\/p>\n    <\/div>\n  <\/details>\n\n  <details class=\"bz-akk\">\n    <summary class=\"bz-akk__head\">\n      <span class=\"bz-akk__num\">04<\/span>\n      <span class=\"bz-akk__titles\">\n        <span class=\"bz-akk__title\">Chancen statt Ausgrenzung<\/span>\n        <span class=\"bz-akk__sub\">Gemeinschaftsschule bis zur 10.\/13. Klasse als Regelschule<\/span>\n      <\/span>\n      <span class=\"bz-akk__icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span>\n    <\/summary>\n    <div class=\"bz-akk__body\">\n      <p>Das aktuelle Schulsystem bedeutet Stress f\u00fcr Eltern und Kinder. Es ist sozial ungerecht. Noch bevor sie eine richtige Chance auf Entwicklung ihrer F\u00e4higkeiten und Interessen bekommen, werden Kinder auf unterschiedliche Schulformen aufgeteilt. Der Druck auf die Gymnasien ist hoch. Damit steigen die Zugangsh\u00fcrden und Kinder m\u00fcssen zum Teil weite Wege durch die Stadt in Kauf nehmen. Die soziale Spaltung von Berlin wird damit vorangetrieben.<\/p>\n      <p>In kaum einem Land der Welt werden Kinder so fr\u00fch in verschiedene Schulformen getrennt. Noch gibt es in Berlin eine soziale Mischung in den Bezirken. Dies muss sich auch in der Schule widerspiegeln.<\/p>\n      <p class=\"bz-akk__demand\"><strong>Deshalb fordern wir:<\/strong> Gemeinschaftsschule als Regelschule. Alle Kinder sollen bis zur 10. Klasse gemeinsam unterrichtet werden. Alle Schulen m\u00fcssen eine integrierte Oberstufe anbieten.<\/p>\n      <p class=\"bz-akk__links\"><a href=\"#faq-schule\">\u2192 H\u00e4ufige Fragen<\/a> <a href=\"https:\/\/berlinzusammen.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/FAQ-Gemeinschaftschulen.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u2192 H\u00e4ufige Fragen als PDF herunterladen<\/a><\/p>\n    <\/div>\n  <\/details>\n\n  <details class=\"bz-akk\">\n    <summary class=\"bz-akk__head\">\n      <span class=\"bz-akk__num\">05<\/span>\n      <span class=\"bz-akk__titles\">\n        <span class=\"bz-akk__title\">Volksentscheid umsetzen<\/span>\n        <span class=\"bz-akk__sub\">\u201eDeutsche Wohnen &amp; Co enteignen&#8220; \u2013 der Wille von 1 Mio. Berliner*innen<\/span>\n      <\/span>\n      <span class=\"bz-akk__icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span>\n    <\/summary>\n    <div class=\"bz-akk__body\">\n      <p>Ein*e Mieter*in bei Vonovia zahlt jeden Monat durchschnittlich 166 Euro ihrer Miete an die Aktion\u00e4r*innen des Konzerns. W\u00e4hrend viele von uns nicht mehr wissen, wie sie die n\u00e4chste Rechnung bezahlen sollen, machen die Wohnungskonzerne satte Profite.<\/p>\n      <p>Die Berliner*innen sind sich einig: Mit Wohnraum soll nicht mehr spekuliert werden. Deshalb haben im Jahr 2021 \u00fcber 1 Million Berliner*innen f\u00fcr den Volksentscheid zur Vergesellschaftung der gro\u00dfen profitorientierten Wohnungskonzerne gestimmt. Zudem hat eine Expert*innen-Kommission des Senats festgestellt, dass die Vergesellschaftung m\u00f6glich und bezahlbar ist.<\/p>\n      <p>Trotzdem weigert sich die aktuelle Koalition aus CDU und SPD, den klaren Willen der Berliner*innen umzusetzen. Das ist ein demokratischer Skandal und sorgt daf\u00fcr, dass weiter unsere Mieten in den Taschen der Aktion\u00e4r*innen von Vonovia, Heimstaden und Co landen.<\/p>\n      <p class=\"bz-akk__demand\"><strong>Deshalb fordern wir:<\/strong> Konzerne d\u00fcrfen keine Rendite mit unserem Grundbed\u00fcrfnis nach Wohnen machen. Der Wille von \u00fcber 1 Million Berliner*innen darf nicht l\u00e4nger ignoriert werden. Der Volksentscheid \u201eDeutsche Wohnen &amp; Co enteignen&#8220; muss umgesetzt werden.<\/p>\n      <p class=\"bz-akk__links\"><a href=\"#faq-vergesellschaftung\">\u2192 H\u00e4ufige Fragen<\/a> <a href=\"https:\/\/berlinzusammen.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/FAQ-Vergesellschaftung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u2192 H\u00e4ufige Fragen als PDF herunterladen<\/a><\/p>\n    <\/div>\n  <\/details>\n\n<\/div>\n\n<style>\n.bz-akkordeon { display: flex; flex-direction: column; gap: 10px; margin-top: 0.5rem; }\n.bz-akk { background: #f7f5ff; border-radius: 10px; overflow: hidden; }\n.bz-akk__head { display: flex; align-items: flex-start; gap: 14px; padding: 16px 20px; cursor: pointer; list-style: none; }\n.bz-akk__head::-webkit-details-marker { display: none; }\n.bz-akk__num { font-size: 13px; font-weight: 700; color: #6b2ef9; flex-shrink: 0; padding-top: 2px; }\n.bz-akk__titles { flex: 1; display: flex; flex-direction: column; gap: 2px; }\n.bz-akk__title { font-size: 15px; font-weight: 700; color: #1a1033; line-height: 1.3; }\n.bz-akk__sub { font-size: 13px; color: rgba(0,0,0,0.6); line-height: 1.4; }\n.bz-akk__icon { font-size: 22px; font-weight: 400; color: #6b2ef9; flex-shrink: 0; line-height: 1; transition: transform 0.2s; }\n.bz-akk[open] .bz-akk__icon { transform: rotate(45deg); }\n.bz-akk__body { padding: 0 20px 18px 52px; }\n.bz-akk__body p { font-size: 13px; color: #4a3f6b; line-height: 1.6; margin: 0 0 10px; }\n.bz-akk__demand { color: #1a1033 !important; }\n.bz-akk__links { display: flex; flex-wrap: wrap; gap: 18px; margin-top: 4px !important; }\n.bz-akk__links a { font-size: 13px; font-weight: 700; color: #6b2ef9; text-decoration: none; }\n@media (max-width: 600px) { .bz-akk__body { padding-left: 20px; } }\n<\/style>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n<!-- TEIL 4: H\u00c4UFIGE FRAGEN (FAQ, verschachteltes Akkordeon) -->\n\n<div class=\"wp-block-group alignfull bz-section has-accent-1-background-color has-background has-global-padding is-content-justification-left is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-5816dedb wp-block-group-is-layout-constrained\" style=\"padding-top:var(--wp--preset--spacing--80);padding-right:var(--wp--preset--spacing--60);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--80);padding-left:var(--wp--preset--spacing--60)\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-0ec65f1c wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:250px\">\n<div class=\"blob-bubble bg-purple\">\n  <span class=\"blob-bubble__text bg-purple\">H\u00e4ufige Fragen<\/span>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-container-core-column-is-layout-1cb372bd wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h2 class=\"wp-block-heading has-2-xl-font-size\">H\u00e4ufig gestellte Fragen.<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausf\u00fchrliche Antworten zu jeder unserer f\u00fcnf Forderungen. Klicke ein Thema auf, um die Fragen zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"bz-faq\">\n\n  <details class=\"bz-faq__topic\" id=\"faq-mietwucher\">\n    <summary class=\"bz-faq__topic-head\">\n      <span class=\"bz-faq__topic-num\">01<\/span>\n      <span class=\"bz-faq__topic-title\">Mietwucher bestrafen<\/span>\n      <span class=\"bz-faq__topic-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span>\n    <\/summary>\n    <div class=\"bz-faq__topic-body\">\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Was ist das Problem?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">In Berlin werden Wohnungen trotz bestehender Gesetze h\u00e4ufig zweckentfremdet, etwa durch Ferienwohnungen oder Leerstand. Auch \u00fcberh\u00f6hte Mieten, m\u00f6bliertes Wohnen, befristete Vertr\u00e4ge und vorget\u00e4uschter Eigenbedarf werden nur unzureichend verfolgt.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Gibt es dagegen keine Gesetze?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Doch. Das zentrale Problem ist der mangelnde Vollzug. Es fehlen Personal, einheitliche Verfahren, digitale Werkzeuge und ausreichende Ressourcen, um Verst\u00f6\u00dfe konsequent zu verfolgen.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Wie gro\u00df ist das Vollzugsdefizit?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Laut Landesrechnungshof wurden von gesch\u00e4tzten 38.000 illegalen Ferienwohnungen in den Jahren 2018\u20132022 nur 2.321 ermittelt. Lediglich 336 Wohnungen wurden tats\u00e4chlich zur\u00fcckgef\u00fchrt. Bei Mietwucher gab es 3.256 Verfahren, aber nur vier Bu\u00dfgeldbescheide.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Was wird konkret gefordert?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Ein gesamtst\u00e4dtischer Krisenstab mit mindestens 100 Stellen, die sich ausschlie\u00dflich um die Durchsetzung des bestehenden Rechts k\u00fcmmert.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Was soll die Taskforce tun?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Sie soll:<\/p>\n        <ul class=\"bz-faq__list\">\n          <li>Bezirke bei schwierigen F\u00e4llen unterst\u00fctzen<\/li>\n          <li>Verfahren berlinweit standardisieren<\/li>\n          <li>digitale Werkzeuge einsetzen<\/li>\n          <li>juristisches Wissen b\u00fcndeln<\/li>\n          <li>ein Prozesskostenbudget erhalten<\/li>\n          <li>bei systematischen Verst\u00f6\u00dfen s\u00e4mtliche rechtlichen M\u00f6glichkeiten aussch\u00f6pfen.<\/li>\n        <\/ul>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Welche Verst\u00f6\u00dfe sollen verfolgt werden?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Insbesondere:<\/p>\n        <ul class=\"bz-faq__list\">\n          <li>illegale Ferienwohnungen und Leerstand<\/li>\n          <li>missbr\u00e4uchliches m\u00f6bliertes Wohnen und Befristungen<\/li>\n          <li>Mietwucher und Miet\u00fcberh\u00f6hung<\/li>\n        <\/ul>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Kann Berlin das selbst umsetzen?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Ja. Der Vollzug des Zweckentfremdungsverbots und der entsprechenden ordnungsrechtlichen Vorschriften liegt auf Landes- bzw. Bezirksebene. Auch ein Krisenstab kann durch einen Senatsbeschluss und entsprechende Haushaltsmittel eingerichtet werden.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Was bringt ein konsequenter Vollzug?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Wohnungen k\u00f6nnten schneller wieder dem regul\u00e4ren Wohnungsmarkt zugef\u00fchrt werden, ohne dass daf\u00fcr zun\u00e4chst neu gebaut werden muss. Gleichzeitig steigt das Risiko f\u00fcr Vermieter*innen, die systematisch gegen geltendes Recht versto\u00dfen. Mittelfristig k\u00f6nnen sich die Stellen durch Ordnungsgelder und Geldstrafen sogar zumindest teilweise selbst finanzieren.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Warum reicht Neubau allein nicht aus?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Neubau ist wichtig, wirkt aber langfristig. Und auch nur, wenn er auf bezahlbare Mieten fokussiert.  Durch konsequenten Vollzug k\u00f6nnen bereits vorhandene Wohnungen unmittelbar wieder f\u00fcr regul\u00e4res Wohnen verf\u00fcgbar gemacht werden.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Was ist das \u00fcbergeordnete Ziel?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Bestehende Gesetze sollen nicht nur auf dem Papier existieren, sondern wirksam durchgesetzt werden. Damit sollen Wohnraum gesch\u00fctzt, Mieter*innen besser vor Ausbeutung gesch\u00fctzt und das Vertrauen in den Rechtsstaat gest\u00e4rkt werden.<\/p>\n      <\/div>\n      <p class=\"bz-faq__pdf\"><a href=\"https:\/\/berlinzusammen.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/FAQ-Mietwucher.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u2192 Diese FAQ als PDF herunterladen<\/a><\/p>\n    <\/div>\n  <\/details>\n\n  <details class=\"bz-faq__topic\" id=\"faq-anmeldung\">\n    <summary class=\"bz-faq__topic-head\">\n      <span class=\"bz-faq__topic-num\">02<\/span>\n      <span class=\"bz-faq__topic-title\">Wer in Berlin lebt, geh\u00f6rt zu Berlin<\/span>\n      <span class=\"bz-faq__topic-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span>\n    <\/summary>\n    <div class=\"bz-faq__topic-body\">\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Was ist das Problem?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Viele Menschen, die in Berlin leben, k\u00f6nnen sich nicht regul\u00e4r anmelden. Das betrifft unter anderem Wohnungslose, Menschen in prek\u00e4ren Wohnverh\u00e4ltnissen, Gefl\u00fcchtete, Migrant*innen und Menschen ohne sicheren Aufenthaltsstatus. Ohne Anmeldung ist der Zugang zu vielen allt\u00e4glichen Leistungen und Angeboten erheblich erschwert.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Warum ist eine Anmeldung so wichtig?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Eine fehlende Anmeldung kann eine ganze Kette von Problemen ausl\u00f6sen: Schwierigkeiten bei Bankkonto, Arbeit, Sozialleistungen, Wohnen, Bildung, Gesundheit und vielen Angeboten des t\u00e4glichen Lebens.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Was wird konkret gefordert?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Berlin soll allen Menschen, die hier leben, eine praktische M\u00f6glichkeit zur Anerkennung ihrer Zugeh\u00f6rigkeit zur Stadt geben. Zentral sind daf\u00fcr:<\/p>\n        <ul class=\"bz-faq__list\">\n          <li>eine Berliner Stadtkarte (Berlin City Card)<\/li>\n          <li>eine Gesundheitskarte f\u00fcr Menschen ohne regul\u00e4ren Krankenversicherungsschutz<\/li>\n          <li>eine unabh\u00e4ngige Clearing- und Beratungsstelle<\/li>\n          <li>bessere Information und Schulung von Beh\u00f6rden.<\/li>\n        <\/ul>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Was ist die Berliner Stadtkarte?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Die Stadtkarte soll kostenlos f\u00fcr alle Berliner*innen ab sechs Jahren erh\u00e4ltlich sein \u2013 unabh\u00e4ngig vom Aufenthaltsstatus. Sie enth\u00e4lt beispielsweise Name, Geburtsdatum, Foto und eine postalische Erreichbarkeitsadresse, aber keinen Aufenthaltsstatus.<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Sie ist kein Personalausweis und kein Aufenthaltstitel. Sie soll vor allem den Zugang zu st\u00e4dtischen Angeboten und Verwaltungsleistungen erleichtern.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Was bringt die Stadtkarte konkret?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Sie k\u00f6nnte unter anderem die Anmeldung von Kindern an Schulen und Kitas erleichtern und den Zugang zu Bibliotheken, Volkshochschulen, Notunterk\u00fcnften, Frauenh\u00e4usern und weiteren Angeboten erm\u00f6glichen. Gleichzeitig kann sie Zugeh\u00f6rigkeit und Teilhabe st\u00e4rken.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Legalisiert die Stadtkarte den Aufenthalt?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Nein. Die Stadtkarte schafft keinen neuen Aufenthaltsstatus und sch\u00fctzt nicht vor aufenthaltsrechtlichen Ma\u00dfnahmen. Sie verbessert lediglich den Zugang zu bestehenden Rechten und st\u00e4dtischen Angeboten.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Warum brauchen wir eine Gesundheitskarte?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Menschen ohne regul\u00e4ren Krankenversicherungsschutz m\u00fcssen heute h\u00e4ufig \u00fcber ein aufwendiges Parallelsystem medizinisch versorgt werden. Eine elektronische Gesundheitskarte k\u00f6nnte den direkten Zugang zu \u00c4rzt*innen erm\u00f6glichen und gleichzeitig Verwaltungskosten reduzieren.<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Nach einem von Kron et al erstellten Modellrechnung k\u00f6nnte eine solche Karte Berlin mindestens 278.000 Euro pro Jahr g\u00fcnstiger kommen als das bisherige System. <a href=\"https:\/\/www.eh-berlin.de\/meldungen\/detail\/berlin-city-card-gutachten-zeigt-chancen-und-grenzen-einer-stadtkarte-fuer-mehr-teilhabe\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.eh-berlin.de\/meldungen\/detail\/berlin-city-card-gutachten-zeigt-chancen-und-grenzen-einer-stadtkarte-fuer-mehr-teilhabe<\/a><\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Was ist eine Clearingstelle?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Eine unabh\u00e4ngige, zentrale Beratungsstelle soll Menschen in sozialen Notlagen bei Fragen zu Gesundheit, Wohnen, Bildung, Aufenthalt und weiteren Problemen unterst\u00fctzen. Sie k\u00f6nnte au\u00dferdem bei der Ausgabe der Stadtkarte mitwirken.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Warum profitieren nicht nur Menschen ohne Aufenthaltsstatus?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Die Stadtkarte soll allen Berliner*innen offenstehen. Dadurch wird verhindert, dass Menschen aufgrund ihres Aufenthaltsstatus stigmatisiert oder als besondere Gruppe erkennbar werden. Gleichzeitig kann die Karte f\u00fcr viele Menschen praktische Verwaltungswege vereinfachen.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Kann Berlin die Stadtkarte selbst einf\u00fchren?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Ja. Laut dem Gutachten von Kron et al. kann Berlin eine solche Stadtkarte auf Grundlage eigener Landeskompetenzen per Gesetz einf\u00fchren. Sie ersetzt weder den Personalausweis noch einen Aufenthaltstitel und greift nicht in das Aufenthaltsrecht des Bundes ein.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Kann Berlin das kommunale Wahlrecht f\u00fcr alle Einwohner*innen einf\u00fchren?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Nein, nicht allein. Ein kommunales Wahlrecht f\u00fcr Nicht-EU-Staatsangeh\u00f6rige kann Berlin nach der im Text dargestellten Rechtslage nicht eigenst\u00e4ndig einf\u00fchren. Daf\u00fcr w\u00e4re eine \u00c4nderung des Grundgesetzes erforderlich. Die Stadtkarte ist davon rechtlich unabh\u00e4ngig.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Gibt es Beispiele f\u00fcr so eine Stadtkarte?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Ja. Vergleichbare kommunale Modelle gibt es unter anderem in New York, Paris, Barcelona, Z\u00fcrich und Bern. Sie zeigen, dass St\u00e4dte eigene Instrumente entwickeln k\u00f6nnen, um die gesellschaftliche und praktische Teilhabe ihrer Bewohner*innen zu st\u00e4rken.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Was ist die langfristige Vision?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Berlin soll eine solidarische Stadt sein, in der die tats\u00e4chliche Zugeh\u00f6rigkeit zum st\u00e4dtischen Leben nicht allein vom Aufenthaltsstatus abh\u00e4ngt. Das Konzept wird als Urban Citizenship bezeichnet: Wer in Berlin lebt, soll Zugang zu grundlegenden st\u00e4dtischen Angeboten, Rechten und gesellschaftlicher Teilhabe haben.<\/p>\n      <\/div>\n      <p class=\"bz-faq__pdf\"><a href=\"https:\/\/berlinzusammen.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/FAQ-Anmeldung-fuer-alle.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u2192 Diese FAQ als PDF herunterladen<\/a><\/p>\n    <\/div>\n  <\/details>\n\n  <details class=\"bz-faq__topic\" id=\"faq-oepnv\">\n    <summary class=\"bz-faq__topic-head\">\n      <span class=\"bz-faq__topic-num\">03<\/span>\n      <span class=\"bz-faq__topic-title\">\u00d6PNV bezahlbar machen<\/span>\n      <span class=\"bz-faq__topic-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span>\n    <\/summary>\n    <div class=\"bz-faq__topic-body\">\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Warum muss der \u00d6PNV g\u00fcnstiger werden?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Mobilit\u00e4t ist Voraussetzung f\u00fcr gesellschaftliche Teilhabe. Wer sich Bus und Bahn nicht leisten kann, hat schlechteren Zugang zu Arbeit, Bildung, Kultur und Gesundheitsversorgung. Das 9-Euro-Ticket hat gezeigt, wie stark ein g\u00fcnstiger \u00d6PNV angenommen wird.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Was wird konkret gefordert?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Berlin soll die Finanzierung des \u00d6PNV breiter aufstellen und Unternehmen st\u00e4rker an den Kosten beteiligen. Ziel ist Tickets billiger zu machen. Berlin muss einen Einstieg f\u00fcr die R\u00fcckkehr zum 9-Euro-Ticket machen. Langfristig soll der \u00f6ffentliche Nahverkehr weitgehend steuer- und umlagefinanziert und perspektivisch fahrscheinlos werden.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Warum sollen Unternehmen f\u00fcr den \u00d6PNV zahlen?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Unternehmen profitieren unmittelbar von einem funktionierenden Nahverkehr: Besch\u00e4ftigte kommen zur Arbeit, Kund*innen erreichen Gesch\u00e4fte und der Wirtschaftsstandort bleibt erreichbar. Deshalb sollen die Kosten nicht \u00fcberwiegend von den Fahrg\u00e4sten getragen werden.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Wie k\u00f6nnte eine Unternehmensabgabe funktionieren?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Als Vorbild dient das franz\u00f6sische Versement Mobilit\u00e9. Unternehmen beteiligen sich dabei \u00fcber eine Abgabe auf ihre Lohnsumme an der Finanzierung des Nahverkehrs. Wer mehr Besch\u00e4ftigte hat, tr\u00e4gt entsprechend mehr bei.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Wird der \u00d6PNV durch g\u00fcnstigere Tickets nicht noch voller?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Das kann passieren, wenn nur die Preise gesenkt werden. Deshalb m\u00fcssen Ticketverbilligung und Ausbau zusammen gedacht werden. Zus\u00e4tzliche Einnahmen sollen auch in mehr Personal, Fahrzeuge, dichtere Takte, Barrierefreiheit und Infrastruktur flie\u00dfen.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Kann Berlin ein 9-Euro-Ticket selbst einf\u00fchren?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Ein bundesweit einheitliches 9-Euro-Ticket kann Berlin nicht allein beschlie\u00dfen. Berlin kann aber eigene verg\u00fcnstigte Tickets auf Landesebene erm\u00f6glichen und sich gemeinsam mit anderen L\u00e4ndern f\u00fcr eine bundesweite L\u00f6sung einsetzen.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Was passiert mit den zus\u00e4tzlichen Einnahmen?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Sie sollen nicht nur f\u00fcr g\u00fcnstigere Tickets verwendet werden. Priorit\u00e4t haben auch:<\/p>\n        <ul class=\"bz-faq__list\">\n          <li>mehr Busse und Bahnen<\/li>\n          <li>dichtere Takte<\/li>\n          <li>mehr Personal<\/li>\n          <li>neue Fahrzeuge<\/li>\n          <li>Barrierefreiheit<\/li>\n          <li>Ausbau und Modernisierung der Infrastruktur.<\/li>\n        <\/ul>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Gibt es daf\u00fcr internationale Vorbilder?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Ja. Frankreich finanziert einen erheblichen Teil des Nahverkehrs \u00fcber Arbeitgeberabgaben. Luxemburg hat den \u00d6PNV landesweit kostenlos gemacht. Wien setzt auf stark subventionierte Jahreskarten und eine hohe Nutzung des \u00f6ffentlichen Verkehrs.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Was bringt ein g\u00fcnstiger \u00d6PNV Berlin?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Bezahlbare Mobilit\u00e4t reduziert Verkehrsarmut und st\u00e4rkt soziale Teilhabe. Ein attraktiver \u00d6PNV kann au\u00dferdem dazu beitragen, den Autoverkehr und Fl\u00e4chenverbrauch zu reduzieren, Emissionen zu senken und die Lebensqualit\u00e4t in der Stadt zu verbessern.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Was ist das langfristige Ziel?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Mobilit\u00e4t soll ein Grundbestandteil \u00f6ffentlicher Daseinsvorsorge sein \u2013 nicht vom Geldbeutel abh\u00e4ngen. Der Weg f\u00fchrt \u00fcber einen deutlich g\u00fcnstigeren \u00d6PNV hin zu einem weitgehend steuer- und umlagefinanzierten, perspektivisch fahrscheinlosen Nahverkehr.<\/p>\n      <\/div>\n      <p class=\"bz-faq__pdf\"><a href=\"https:\/\/berlinzusammen.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/FAQ-OePNV-billiger.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u2192 Diese FAQ als PDF herunterladen<\/a><\/p>\n    <\/div>\n  <\/details>\n\n  <details class=\"bz-faq__topic\" id=\"faq-schule\">\n    <summary class=\"bz-faq__topic-head\">\n      <span class=\"bz-faq__topic-num\">04<\/span>\n      <span class=\"bz-faq__topic-title\">Chancen statt Ausgrenzung<\/span>\n      <span class=\"bz-faq__topic-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span>\n    <\/summary>\n    <div class=\"bz-faq__topic-body\">\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Was ist das Problem mit dem heutigen Schulsystem?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Kinder werden in Berlin bereits nach der 6. Klasse auf unterschiedliche Schulformen verteilt. Schon ab Klasse 5 entsteht dadurch ein hoher Notendruck. F\u00fcr viele Familien wird die Wahl der weiterf\u00fchrenden Schule zu einem stressigen Wettbewerb um gute Noten und Schulpl\u00e4tze.<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Der \u00dcbergang nach Klasse 6 erzeugt f\u00fcr viele Kinder und Familien erheblichen Stress. Wenn Kinder l\u00e4nger gemeinsam lernen, entf\u00e4llt die fr\u00fche Entscheidung zwischen unterschiedlichen Schulformen. Dadurch kann der Konkurrenz- und Notendruck reduziert werden.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Was wird konkret gefordert?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Die Gemeinschaftsschule soll zur Regelschule werden. Kinder sollen mindestens bis zur 10. Klasse, m\u00f6glichst bis zur 13. Klasse, gemeinsam lernen k\u00f6nnen. Alle Schulen sollen perspektivisch eine integrierte Oberstufe anbieten.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Warum sollen Kinder l\u00e4nger gemeinsam lernen?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Der Bildungserfolg h\u00e4ngt in Deutschland stark von der sozialen Herkunft ab. Gemeinschaftsschulen k\u00f6nnen dazu beitragen, diesen Zusammenhang zu verringern. Gleichzeitig lernen Kinder mit unterschiedlichen sozialen und pers\u00f6nlichen Voraussetzungen gemeinsam und profitieren vom st\u00e4rkeren sozialen Miteinander.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Werden dadurch nicht leistungsstarke Sch\u00fcler*innen ausgebremst?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Nein. Gemeinsames Lernen bedeutet nicht, dass alle Kinder dasselbe lernen m\u00fcssen. Unterschiedliche Leistungsniveaus und Interessen k\u00f6nnen innerhalb einer Schule durch individuelle F\u00f6rderung, unterschiedliche Lernangebote und entsprechende Lernniveaus ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Was ist mit Kindern, die besondere Unterst\u00fctzung brauchen?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Gerade in einer Gemeinschaftsschule kann individuelle F\u00f6rderung st\u00e4rker in den Schulalltag integriert werden. Ziel ist, dass Sch\u00fcler*innen entsprechend ihren F\u00e4higkeiten gef\u00f6rdert werden, ohne sie daf\u00fcr fr\u00fchzeitig dauerhaft auf unterschiedliche Schulformen zu verteilen.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Gibt es in Berlin bereits Gemeinschaftsschulen?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Ja. Berlin hat bereits rund 25 Gemeinschaftsschulen. Sie zeigen, dass l\u00e4ngeres gemeinsames Lernen in Berlin funktioniert. Im Jahr 2025 wurden zudem zwei Berliner Gemeinschaftsschulen mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Warum reichen die bestehenden Gemeinschaftsschulen nicht aus?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Gemessen an insgesamt rund 669 \u00f6ffentlichen allgemeinbildenden Schulen machen Gemeinschaftsschulen bislang nur einen kleinen Teil des Berliner Schulsystems aus. In den vergangenen Jahren sind kaum neue hinzugekommen. Damit l\u00e4ngeres gemeinsames Lernen eine breitere Wirkung entfalten kann, braucht es deutlich mehr Gemeinschaftsschulen.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Gibt es internationale Vorbilder?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Ja. L\u00e4nder wie Finnland und Kanada setzen st\u00e4rker auf l\u00e4ngeres gemeinsames Lernen und schneiden in internationalen Bildungsstudien teilweise besser ab als Deutschland. Die Modelle sind allerdings nicht eins zu eins auf Berlin \u00fcbertragbar.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Wie sollen mehr Gemeinschaftsschulen entstehen?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Vor allem durch zwei Wege: Neue Schulgeb\u00e4ude, die Berlin ohnehin wegen des Schulplatzmangels bauen muss, sollen bevorzugt als Gemeinschaftsschulen geplant werden. Au\u00dferdem k\u00f6nnen bestehende Grundschulen und weiterf\u00fchrende Schulen zu Gemeinschaftsschulen zusammengef\u00fchrt werden.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Warum werden bestehende Schulen nicht einfach zusammengelegt?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">F\u00fcr Schulen kann ein Zusammenschluss derzeit finanzielle Nachteile haben, weil F\u00f6rdermittel und Zuweisungen wegfallen k\u00f6nnen. Deshalb braucht es Anreize statt Nachteile: Schulen, die sich zu einer Gemeinschaftsschule zusammenschlie\u00dfen, sollen bei Personal, Budget und Ausstattung entsprechend unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Kann Berlin das selbst entscheiden?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Ja. Bildungspolitik liegt weitgehend in der Kompetenz der L\u00e4nder. Berlin kann deshalb die Rahmenbedingungen f\u00fcr Gemeinschaftsschulen ver\u00e4ndern, neue Schulen entsprechend planen und die Finanzierung und Ausstattung von Zusammenschl\u00fcssen anpassen.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Was muss Berlin konkret \u00e4ndern?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Gemeinschaftsschulen m\u00fcssten als eigenst\u00e4ndige Schulform anerkannt werden. Au\u00dferdem sollten die Zumessungsrichtlinien, Schulbudgets und Kriterien der Schultypisierung so angepasst werden, dass Zusammenschl\u00fcsse zu Gemeinschaftsschulen finanziell und organisatorisch attraktiv werden.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Was ist die langfristige Vision?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Eine Schule, in der Kinder nicht fr\u00fch nach Schulform und vermeintlicher Leistungsf\u00e4higkeit getrennt werden. Mehr gemeinsames Lernen soll Chancen gerechter verteilen, Schulstress reduzieren und soziale Teilhabe st\u00e4rken.<\/p>\n      <\/div>\n      <p class=\"bz-faq__pdf\"><a href=\"https:\/\/berlinzusammen.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/FAQ-Gemeinschaftschulen.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u2192 Diese FAQ als PDF herunterladen<\/a><\/p>\n    <\/div>\n  <\/details>\n\n  <details class=\"bz-faq__topic\" id=\"faq-vergesellschaftung\">\n    <summary class=\"bz-faq__topic-head\">\n      <span class=\"bz-faq__topic-num\">05<\/span>\n      <span class=\"bz-faq__topic-title\">Volksentscheid umsetzen<\/span>\n      <span class=\"bz-faq__topic-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span>\n    <\/summary>\n    <div class=\"bz-faq__topic-body\">\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Worum geht es?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Am 26. September 2021 stimmten 59,1 Prozent der Berliner*innen \u2013 mehr als 1 Million Menschen \u2013 f\u00fcr die Vergesellschaftung gro\u00dfer profitorientierter Wohnungskonzerne. Der Volksentscheid \u201eDeutsche Wohnen &amp; Co enteignen\u201c erhielt damit eine klare Mehrheit.<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Betroffen w\u00e4ren gro\u00dfe profitorientierte Wohnungsunternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen in Berlin. Dazu geh\u00f6ren unter anderem Vonovia\/Deutsche Wohnen, Heimstaden und Adler. Insgesamt geht es um rund 240.000 Wohnungen.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Warum sollen gro\u00dfe Wohnungskonzerne vergesellschaftet werden?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Wohnen ist ein Grundbed\u00fcrfnis und keine gew\u00f6hnliche Ware. Wenn Wohnungen im Eigentum profitorientierter Konzerne stehen, flie\u00dft ein Teil der Miete an Aktion\u00e4r*innen und andere Kapitalgeber. Die Vergesellschaftung soll Wohnungen dauerhaft der Spekulation entziehen und sie am Gemeinwohl ausrichten.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Ist eine Vergesellschaftung \u00fcberhaupt rechtlich m\u00f6glich?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Ja. Eine vom Berliner Senat eingesetzte Expert*innen-Kommission kam 2023 zu dem Ergebnis, dass eine Vergesellschaftung gro\u00dfer Wohnungsunternehmen nach Artikel 15 Grundgesetz grunds\u00e4tzlich verfassungsgem\u00e4\u00df und finanzierbar ist.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Was bedeutet \u201eVergesellschaftung\u201c?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Die Wohnungen w\u00fcrden nicht einfach dem Staat unterstellt. Sie sollen in eine gemeinwohlorientierte Anstalt \u00f6ffentlichen Rechts (A\u00f6R) \u00fcberf\u00fchrt werden. Diese w\u00e4re demokratisch kontrolliert und nicht auf die Erzielung von Profiten f\u00fcr private Eigent\u00fcmer*innen ausgerichtet.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Werden die Unternehmen entsch\u00e4digungslos enteignet?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Nein. Die betroffenen Unternehmen sollen entsch\u00e4digt werden. Es ist allerdings m\u00f6glich, die Entsch\u00e4digung gemeinwohlorientiert und unterhalb eines spekulativen Marktwerts festzulegen. Die Vergesellschaftungskommission hat eine solche Ausgestaltung grunds\u00e4tzlich f\u00fcr m\u00f6glich gehalten.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Wer bezahlt die Entsch\u00e4digung?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Die konkrete Finanzierung wird durch das Vergesellschaftungsgesetz geregelt. Bei einer Entsch\u00e4digung unterhalb der aktuellen Spekulationspreise ist es m\u00f6glich, dass die Entsch\u00e4digung aus den laufenden Mieten finanziert wird. Das bedeutet, dass das Geld, das fr\u00fcher in die Taschen der Aktion\u00e4re geflossen ist, in die Finanzierung der Entsch\u00e4digung flie\u00dft. Das bedeutet, dass der Berliner Landeshaushalt durch die Entsch\u00e4digung nicht belastet wird.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Was passiert mit den Mieten?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Die Wohnungen sollen dauerhaft sozialvertr\u00e4glich bewirtschaftet und der Spekulation entzogen werden. Ziel ist eine langfristige Mietenstabilit\u00e4t statt einer Ausrichtung auf maximale Rendite.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Werden dadurch alle Mieten in Berlin sinken?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Die Vergesellschaftung w\u00fcrde nicht automatisch jede Berliner Wohnung billiger machen. Sie w\u00fcrde aber einen sehr gro\u00dfen Bestand von Wohnungen dauerhaft der Gewinnmaximierung entziehen und damit einen wichtigen gemeinwohlorientierten Mietsektor schaffen. Das stabilisiert auch den restlichen Markt, weil diese stabileren Mieten auch in den Mietspiegel einflie\u00dfen.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Warum nicht einfach mehr Sozialwohnungen bauen?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Neubau bleibt wichtig, reicht allein aber nicht aus. Die Vergesellschaftung k\u00f6nnte rund 240.000 bereits vorhandene Wohnungen dauerhaft in gemeinwohlorientierte Bewirtschaftung \u00fcberf\u00fchren. Dadurch entsteht kurzfristig ein gro\u00dfer Bestand, ohne auf jahrzehntelangen Neubau warten zu m\u00fcssen.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Ist das demokratisch legitimiert?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Ja. \u00dcber eine Million Berliner*innen haben 2021 f\u00fcr die Vergesellschaftung gestimmt. Die Forderung ist damit durch einen erfolgreichen Volksentscheid demokratisch legitimiert. Die Umsetzung dieses Votums ist deshalb auch eine Frage des Vertrauens in direkte Demokratie.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Warum wurde der Volksentscheid bisher nicht umgesetzt?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Weil die aktuelle Berliner CDU\/SPD-Koalition die Umsetzung des Beschlusses boykottiert. Dies obwohl mehrere SPD-Parteitage eine Umsetzung des Volksentscheids eingefordert haben.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Kann Berlin die Vergesellschaftung selbst beschlie\u00dfen?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Nach der Einsch\u00e4tzung der von Berliner Senat eingesetzen Vergesellschaftungskommission ja. Artikel 15 GG bietet die verfassungsrechtliche Grundlage. Berlin kann ein entsprechendes Landesgesetz beschlie\u00dfen und die konkrete Ausgestaltung der gemeinwohlorientierten Tr\u00e4gerschaft regeln.<\/p>\n      <\/div>\n      <div class=\"bz-faq__qa\">\n        <p class=\"bz-faq__q\">Was ist das langfristige Ziel?<\/p>\n        <p class=\"bz-faq__a\">Berlin soll einen gro\u00dfen, dauerhaft gemeinwohlorientierten Wohnungsbestand aufbauen. Wohnungen sollen nicht prim\u00e4r als Anlageobjekte dienen, sondern bezahlbares und sicheres Wohnen erm\u00f6glichen.<\/p>\n      <\/div>\n      <p class=\"bz-faq__pdf\"><a href=\"https:\/\/berlinzusammen.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/FAQ-Vergesellschaftung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u2192 Diese FAQ als PDF herunterladen<\/a><\/p>\n    <\/div>\n  <\/details>\n\n<\/div>\n\n<style>\n.bz-faq { display: flex; flex-direction: column; gap: 10px; margin-top: 0.5rem; }\n.bz-faq__topic { background: #fff; border-radius: 10px; overflow: hidden; }\n.bz-faq__topic-head { display: flex; align-items: center; gap: 14px; padding: 16px 20px; cursor: pointer; list-style: none; }\n.bz-faq__topic-head::-webkit-details-marker { display: none; }\n.bz-faq__topic-num { font-size: 13px; font-weight: 700; color: #6b2ef9; flex-shrink: 0; }\n.bz-faq__topic-title { flex: 1; font-size: 16px; font-weight: 700; color: #1a1033; line-height: 1.3; }\n.bz-faq__topic-icon { font-size: 22px; font-weight: 400; color: #6b2ef9; flex-shrink: 0; line-height: 1; transition: transform 0.2s; }\n.bz-faq__topic[open] .bz-faq__topic-icon { transform: rotate(45deg); }\n.bz-faq__topic-body { padding: 0 20px 20px; }\n.bz-faq__qa { padding: 14px 0; border-top: 1px solid rgba(107,46,249,0.12); }\n.bz-faq__q { font-size: 14px; font-weight: 700; color: #1a1033; margin: 0 0 6px; line-height: 1.4; }\n.bz-faq__a { font-size: 13px; color: #4a3f6b; line-height: 1.6; margin: 0 0 8px; }\n.bz-faq__a a { color: #6b2ef9; word-break: break-all; }\n.bz-faq__list { margin: 0 0 8px; padding-left: 20px; }\n.bz-faq__list li { font-size: 13px; color: #4a3f6b; line-height: 1.6; margin: 0 0 4px; }\n.bz-faq__pdf { margin: 14px 0 0; padding-top: 12px; border-top: 1px solid rgba(107,46,249,0.12); }\n.bz-faq__pdf a { font-size: 13px; font-weight: 700; color: #6b2ef9; text-decoration: none; }\n<\/style>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<script>\n(function(){\n  function openFromHash(){\n    var h = window.location.hash;\n    if(!h) return;\n    var el = document.querySelector(h);\n    if(el && el.tagName === 'DETAILS'){ el.open = true; el.scrollIntoView({behavior:'smooth', block:'start'}); }\n  }\n  \/\/ beim Laden mit Hash\n  window.addEventListener('load', openFromHash);\n  \/\/ bei Klick auf einen internen FAQ-Link\n  document.addEventListener('click', function(e){\n    var a = e.target.closest('a[href^=\"#faq-\"]');\n    if(!a) return;\n    var el = document.querySelector(a.getAttribute('href'));\n    if(el && el.tagName === 'DETAILS'){ el.open = true; }\n  });\n})();\n<\/script>\n\n\n<!-- R\u00dcCKF\u00dcHRUNG ZUR MITMACH-SEKTION -->\n\n<div class=\"wp-block-group alignfull bz-section has-background has-global-padding is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-e1232e42 wp-block-group-is-layout-constrained\" style=\"background-color:#6b2ef9;padding-top:var(--wp--preset--spacing--70);padding-right:var(--wp--preset--spacing--60);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--70);padding-left:var(--wp--preset--spacing--60)\">\n<div class=\"bz-backcta\">\n  <p class=\"bz-backcta__title\">Du teilst unsere Forderungen?<\/p>\n  <p class=\"bz-backcta__text\">Dann werde Teil von BerlinZusammen. Gemeinsam setzen wir sie durch.<\/p>\n  <a class=\"bz-backcta__btn\" href=\"https:\/\/berlinzusammen.de\/#mitmachen\">Mitmachen \u2192<\/a>\n<\/div>\n<style>\n.bz-backcta { max-width: 640px; margin: 0 auto; text-align: center; }\n.bz-backcta__title { font-size: 22px; font-weight: 700; color: #fff; margin: 0 0 6px; }\n.bz-backcta__text { font-size: 15px; color: rgba(255,255,255,0.85); margin: 0 0 18px; line-height: 1.5; }\n.bz-backcta__btn { display: inline-block; background: #b8f400; color: #1a5000; font-size: 14px; font-weight: 700; padding: 12px 26px; border-radius: 6px; text-decoration: none; }\n<\/style>\n<\/div>\n<\/main>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Forderungen Wie wir zu unseren Forderungen gekommen sind. Das Leben in Berlin wird h\u00e4rter \u2013 die Mieten steigen, der Nahverkehr wird teurer, das Schulsystem trennt Kinder fr\u00fch nach Herkunft. Gleichzeitig engagieren sich \u00fcberall Menschen f\u00fcr eine andere Stadt. 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