Berlin steht vor einer Richtungswahl — was für eine Chance.
2026 wird ein neues Abgeordnetenhaus gewählt. Wir erleben explodierende Mieten, wachsende Ungleichheit und immer weniger Räume für Kultur, Begegnung und ein gutes Leben in der Stadt. Das wollen wir nicht hinnehmen. Deshalb bringen wir Bewegung in den Wahlkampf — mit konkreten Forderungen, echten Verbündeten und organisiertem Druck.
Politischer Wandel entsteht nicht von allein.
Er braucht eine organisierte, handlungsfähige Stadtgesellschaft, die Mehrheiten verschiebt und öffentlichen Druck aufbaut. Wir stehen für transparente politische Entscheidungen, verbindliche Beteiligung und eine dauerhafte Rolle von uns Berliner*innen in politischen Entscheidungen.
📣 Unser Ansatz:
01
Organiser
02
Créer un réseau
03
Devenir visible
04
Faire pression
05
Rester à l'écoute
Drei Phasen bis zur Wahl.
Von der Organisierung im Kiez bis zum aktiven Haustürwahlkampf — strukturiert, bezirksscharf und mit echtem Druck.
Struktur & Strategie
Aufbau von Koordinationskreis, Arbeitsgruppen und Vereinsstruktur. Analyse der Kippwahlkreise in Ost- und Westberlin. Entwicklung konkreter Forderungen mit Schwerpunkt Wohnen, ÖPNV, Schulen und Teilhabe.
Mobilisierung & Parteienansprache
Aufbau von Bezirksgruppen in Fokusbezirken. Ansprache von Kandidierenden: Wer verpflichtet sich verbindlich zu unseren Forderungen? Start der öffentlichen Kampagne beim Kick-off am 19. April 2026.
Aktiver Wahlkampf
Haustürwahlkampf in Schwerpunktwahlkreisen. Aktive Unterstützung für Kandidierende mit verbindlichen Zusagen. Während der Koalitionsverhandlungen: öffentlicher Druck.
Was wir wollen — und was wir durchsetzen.
Diese fünf Forderungen stehen im Zentrum unserer Kampagne. Kandidierende, die sich dazu bekennen, schließen mit uns eine Stadtvereinbarung.
Jeder Blick in ein Wohnungsportal zeigt uns: die meisten Wohnungen, die Berliner*innen angeboten werden, sind unbezahlbar. Sie liegen illegal über dem Mietspiegel. Viele sind so hoch, dass sie Wuchermieten und damit strafbar sind. Zugleich finden sich auf Ferienwohnungsportalen viele Wohnungen, in denen wir eigentlich zur Miete wohnen könnten. Auch das ist verboten.
Obwohl dies vor aller Augen geschieht, geht Berlin kaum gegen diese Gesetzesbrüche vor. Diese Untätigkeit des Staates gegenüber kriminellen Vermieter*innen geht auf unser aller Kosten.
In Berlin zahlen Menschen inzwischen Geld dafür, irgendwo auf dem Klingelschild stehen zu können. Das ist ein Skandal. Was wie ein bürokratisches Problem klingt, bedeutet für viele Menschen Ausschluss, Abhängigkeit und existenzielle Unsicherheit: Ohne Anmeldung kein Konto, kein Job, kein Kindergeld, kein Wohngeld, kein BAföG.
Besonders betroffen sind obdach- und wohnungslose Menschen, Menschen in prekären Wohnverhältnissen, Geflüchtete, Migrant*innen und Menschen ohne sicheren Aufenthaltsstatus. Eine demokratische Stadt darf Zugehörigkeit und Teilhabe nicht an Mietvertrag, Pass oder Vermögen knüpfen.
Alle Menschen in Berlin müssen die Möglichkeit haben, im Alltag von A nach B zu kommen. Das darf keine Frage des Geldbeutels sein. Das 9-Euro-Ticket hat bewiesen: bezahlbare Mobilität für alle ist möglich. Seitdem kennen die Ticketpreise nur noch eine Richtung: nach oben.
Bisher bezahlen vor allem die Fahrgäste die hohen Ticketpreise. Konzerne beteiligen sich nicht gerecht an der Finanzierung des Nahverkehrs — obwohl Kund*innen in ihre Geschäfte kommen und Beschäftigte ihren Arbeitsplatz erreichen.
Das aktuelle Schulsystem bedeutet Stress für Eltern und Kinder. Es ist sozial ungerecht: Noch bevor Kinder eine Chance auf Entwicklung ihrer Fähigkeiten bekommen, werden sie auf unterschiedliche Schulformen aufgeteilt. In kaum einem Land der Welt werden Kinder so früh getrennt.
Der Druck auf die Gymnasien ist hoch, die Zugangshürden steigen, und die soziale Spaltung Berlins wird dadurch vorangetrieben. Noch gibt es in Berlin eine soziale Mischung in den Bezirken — das muss sich auch in der Schule widerspiegeln.
Eine Mieter*in bei Vonovia zahlt jeden Monat durchschnittlich 166 Euro ihrer Miete an Aktionär*innen. Während viele von uns nicht mehr wissen, wie sie die nächste Rechnung bezahlen sollen, machen die Wohnungskonzerne satte Profite.
2021 haben über 1 Million Berliner*innen für den Volksentscheid zur Vergesellschaftung großer profitorientierter Wohnungskonzerne gestimmt. Eine Expert*innen-Kommission des Senats hat festgestellt: die Vergesellschaftung ist möglich und bezahlbar. Trotzdem weigert sich die Koalition aus CDU und SPD, diesen klaren Willen umzusetzen. Das ist ein demokratischer Skandal.
Wer sich verpflichtet, bekommt unsere Unterstützung.
Kandidierende, die sich zu unseren fünf Forderungen bekennen, schließen mit BerlinZusammen diese Vereinbarung — und erhalten dafür aktiven Wahlkampfsupport.