Informationen für die Presse.
BerlinZusammen ist eine stadtgesellschaftliche Kampagne und Plattform, die sich aktiv in die Berliner Abgeordnetenhauswahl am 20. September 2026 einmischt. Wir sind keine Partei und unterstützen keine Partei – wir machen sichtbar, welche Direktkandidierenden sich öffentlich hinter unsere fünf Forderungen stellen, und mischen uns dort ein, wo ein Politikwechsel möglich ist.
Auf dieser Seite finden Journalist*innen unsere Hintergrundinformationen, Antworten auf häufige Fragen und unseren Pressekontakt. Für Interviewanfragen, O-Töne oder Hintergrundgespräche erreichen Sie uns jederzeit.
Häufige Fragen für Journalist*innen.
BerlinZusammen
Was ist BerlinZusammen – Partei, Bündnis, NGO?+
Keines davon. BerlinZusammen ist eine stadtgesellschaftliche Kampagne und Plattform. Wir sind kein Bündnis aus Organisationen, sondern ein Zusammenschluss von Einzelpersonen. Träger ist der BerlinZusammen e.V.
Wer steht dahinter – und wer finanziert das?+
Einzelpersonen aus sozialen Bewegungen und Stadtgesellschaft, manche seit Jahren aktiv, andere zum ersten Mal. Finanziert wird die Kampagne ausschließlich durch Crowdfunding und Einzelspenden – keine Parteien, keine Verbände, keine Unternehmensgelder.
Unser Vorgehen
Wie mischt ihr euch konkret in die Wahl ein?+
Wir haben Kontakt zu allen Direktkandidierenden demokratischer Parteien gesucht. Diejenigen, die sich öffentlich hinter unsere fünf Forderungen stellen, machen wir sichtbar – in unserem Wahlcheck, damit Wähler*innen wissen, wer sich für einen Politikwechsel einsetzt. In unseren Fokusbezirken unterstützen wir sie aktiv im Wahlkampf, etwa mit Haustürgesprächen.
Bleibt das nicht folgenlos nach der Wahl?+
Nein – wir bleiben dran. Nach der Wahl organisieren wir offene Stadtversammlungen, zu denen wir Direktkandidierende und die Nachbarschaft einladen. Dort sprechen wir über die Umsetzung unserer Forderungen, informieren und beraten. Wahlversprechen dürfen nicht in Vergessenheit geraten.
Und wenn sich nach der Wahl niemand mehr an die Forderungen erinnert?+
Dann sorgen wir für Öffentlichkeit. BerlinZusammen versteht sich als dauerhafte Struktur, nicht als Wahlkampfprojekt. Über die Stadtversammlungen und unsere Öffentlichkeitsarbeit halten wir die Forderungen präsent – und das klassische Repertoire aus Demos, Kundgebungen und Aktionen bleibt jederzeit möglich.
Forderungen
Wie seid ihr zu den fünf Forderungen gekommen?+
Die Forderungen kommen aus aktiven Berliner Bewegungen – teils mit langer Geschichte (DWE-Volksentscheid, Anmeldung für alle), teils aus lokalen Initiativen zu Mieten, Schule und Mobilität. Ergänzt durch eine repräsentative Befragung von über 6.800 Berliner*innen: Wir haben geschaut, was den Menschen in dieser Stadt wirklich unter den Nägeln brennt.
Warum diese fünf – und nicht andere Themen?+
Zwei Kriterien waren entscheidend: Umsetzbarkeit auf Landesebene – und gesellschaftliche Mehrheitsfähigkeit jenseits progressiver Milieus. Die fünf stehen zusammen für eine Politik, die soziale Ungleichheit konkret bekämpft, ohne bei Bekenntnissen zu bleiben.
Politische Einordnung
Auf welcher Seite steht BerlinZusammen politisch?+
Wir sind parteiunabhängig. Unsere Forderungen sind nicht links oder rechts – sie adressieren Probleme, die Berliner*innen aller Milieus betreffen. Gleichzeitig: Wir stehen klar auf der Seite derer, die von steigenden Mieten, teurer Mobilität und einem ungerechten Bildungssystem betroffen sind.
Wen werdet ihr konkret unterstützen?+
Kandidierende aller demokratischen Parteien, die sich öffentlich hinter unsere Forderungen stellen. Unsere aktiven Ressourcen konzentrieren wir auf die Fokusbezirke, wo unsere Arbeit den größten Unterschied macht. Wer sich hinter die Forderungen stellt, ist in unserem Wahlcheck sichtbar.
Spaltet ihr die Stadtgesellschaft, indem ihr Konzerne als Gegner benennt?+
Es ist die soziale Ungleichheit, die spaltet – nicht die Benennung ihrer Ursachen. Wir fordern, dass sich alle an der Finanzierung des Gemeinwesens beteiligen, die davon profitieren. Das ist keine Spaltung, das ist Fairness.
Pressekontakt.
Für Interviewanfragen, O-Töne, Hintergrundgespräche oder Bildmaterial erreichen Sie uns per E-Mail. Wir melden uns kurzfristig zurück.
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